Nach unserem Stop in Whakatane führte es uns nach Rotorua. Der erste Eindruck der Stadt war nicht sonderlich gut. Überall roch es nach vergammelten Eiern. Grund dafür sind die sogenannten “mud pools”, also natürliche blubbernde heiße Schlammgruben. Hier wollten wir also nicht so lange verweilen… deshalb haben wir uns auch nur einen Tag Zeit genommen um die Stadt zu erkunden. Pünktlich morgens 10 Uhr besuchten wir das Art & History Museum und nahmen an einer Führung, welche alles andere als langweilig war, teil. Höhepunkt war wohl einer der Kinoräume mit Imitiertem Erdbeben durch bewegte Bänke, Sternenhimmel und weiteren Lichteffekten. Von ca. 1880 bis in die späten 60er Jahre war das heutige Museum ein sogenanntes “Bath house” in welchem Menschen in heilendem Schlamm oder Stromdurchflossenen Wasser badeten.
Montag, 31. August 2009
Freitag, 28. August 2009
Whakaari - White Island
Heute unternahmen wir eine Tour zur White Island, dem einzig noch aktiven marinen Vulkan Neuseelands. Start- und Endpunkt war der Hafen Whakatanes, einer kleinen Stadt in der Bay of Plenty.
Das Boot startete 9:45 Uhr und brachte uns innerhalb von knapp 2h zur weit im Ozean abgelegenen Insel. Auf dieser erwartete uns eine zweistündige Führung durch die qualmende und blubbernde Hügellandschaft. Umgeben von grün-gelben Schwefelwänden und einem beißenden Geruch in der Nase besichtigten wir auch die Überreste der ehemaligen Schwefelfabrik, welche durch einen Vulkanausbruch zerstört wurde.
Im Anschluss gab es auf dem Boot Lunch und als weiteres kleines Highlight haben wir Seerobben und Delfine in freier Wildbahn beobachtet.
Mittwoch, 26. August 2009
Mauao – Mt. Maunganui
Der 252m hohe Mount Maunganui, hier auch The Mount oder Mauao genannt, ist das Wahrzeichen der Stadt Tauranga.
Kajaktour
Heute haben wir uns trotz anfangs eher schlechten Wetters ein paar Kajaks ausgeliehen um die Gegend Taurangas mal aus einer anderen Perspektive zu erkunden.
Montag, 24. August 2009
Coromandel Peninsula
Wie so öfters ändert sich hier alles… Aufgrund der momentan recht schlechten Jobaussichten reisen wir wieder ein bisschen durch die Gegend.
Nach einem zweitägigen Auckland Aufenthalt mit deprimierender Jobsuche haben wir entschlossen nicht direkt Richtung Bay of Plenty zu fahren, sondern über die Halbinsel Coromandel. – und dieser Umweg hat sich echt gelohnt!
Am 21.08.09 sind wir aus Auckland hinaus bis zum Orere Point gefahren. Dort haben wir genächtigt um am nächsten Tag auf die Halbinsel zu fahren.
Am 22.08.09 sind wir dann den Pacific Coast Highway 25 entlang bis nach Coromandel Town – der “Goldgräberstadt” Neuseelands gefahren. Das Wetter war seit langem wieder sehr sonnig und man konnte sich an der Küste gar nicht satt genug gucken. Einfach unbeschreiblich… Abends gab es übrigens einen besonderen Schmaus – Muscheln. Gesammelt an der Küste und anschließend abends am Strand in Whitianga gekocht. Einige angebraten und mit kleinen Krebsen und Nudeln gegessen – frischer geht es eigentlich nicht.
Am 23.08.09 waren wir in “Hot Water Beach” an einem solchen. Dort ist es nicht unüblich Menschen in pilgerhaften Schaaren mit einer Schaufel in der Hand am Strand wandern und Löcher buddeln zu sehen. Unglaublich? – nein eigentlich nicht, denn sie suchen heiße Quellen. Zur Erklärung: In etwa 2km Tiefe verbirgt sich eine 700°C heiße Kammer durch welche Wasser stark erwärmt und über kleine Kanäle an die Oberfläche gelangt.
Hat man solch eine heiße Quelle gefunden buddelt man entweder seine Füße ein um sie aufzuwärmen, oder gleich einen ganzen Pool um sich hineinzulegen. Wir haben die Gelegenheit natürlich genutzt und uns einen Pool gebuddelt. Nach ein paar Minuten schaufeln lagen wir dann im knapp 40°C warmen Wasser bei 10-15°C Außentemperatur. (Vorsicht ist jedoch geboten, denn stellenweise wird das Wasser bis zu 60°C heiß!)
Im Anschluss waren wir noch an der Cathedral Cove – Einer kleinen Bucht, welche durch ihre Ruhe zum verweilen und träumen anregt.
Geschlafen haben wir dann in Tairua, unserem letzten Zwischenstop auf der Coromandel Halbinsel.
Mittwoch, 19. August 2009
Toyota LiteACE
So, heute hab ich nun endlich mein Auto kaufen können – ein Toyota LiteACE. Bilder und Berichte folgen natürlich noch.
Jetzt geht es aber erst einmal nach Auckland und im Anschluss morgen zur Bay of Plenty – dort wollen wir weiter nach Jobs suchen.
Montag, 17. August 2009
Erster Fisch
Endlich!!! Nach etlichen mehr oder weniger erfolglosen Angeltrips haben wir nun endlich unseren ersten “großen” Fisch gefangen – ein Snapper - und dass 5 Minuten vor Aufbruch. Zu verdanken war das vor allem Johanns wunderbaren Köderfischs.
Er war zwar eigentlich 1 cm zu kurz zum essen (Mindestlänge beträgt hier 30 cm um einen Fisch zum Essen zu verwenden), aber dennoch wollten wir unseren ersten großen Fisch nicht wieder ins Wasser lassen. Also haben wir heute Abend genüsslich unseren Snapper gegessen. – Fazit: sehr schmackhaft!
Samstag, 15. August 2009
The Far North
Letzte Woche haben wir wie bereits angekündigt den weiten Norden bereist. Jeden Tag ein Stückchen weiter - jeden Tag in einer anderen kleinen Bucht aufgewacht und dem rauschen der Wellen gelauscht. Trotz des eher trüben Wetters - im Folgenden ein paar bildliche Impressionen dieser Woche:
- 08.08.09 – Puketi Forest - Wainui Bay
- An diesem Tag haben wir in der Wainui Bay übernachtet. Auf dem Weg dorthin haben wir den Puketi Kauri Forest, in welchem einige der größten Bäume auf uns warteten, passiert.
- 09.08.09 – Rangiputa - Maitai Bay
- Auf dem Weg zur weißen Maitai Bay legten wir einen kleinen Angelstop(leider erfolglos) in Rangiputa ein. In der stürmigen Maitai Bay angekommen hatten wir hinter den Dünen eine wunderbare Sicht auf den schier unendlich weiten weißen Sandstrand.
- 10.08.09 – Taputaputa Bay
- Ein DOC(Department of Conservation) Campingplatz mit Plumpsklo und kalten Duschen in einer unglaublich ruhigen Bucht. Hinauf führte eine schier unendlich lange Schotterstraße, welche bis Tempo 100! freigegeben war. Aus technischen Gründen und der Angst vor dem Zerfall des Vans sind wir allerdings kaum schneller als 40–50 gefahren.
- 11.08.09 – 90mile Beach – Ahipara
- Von der Taputaputa Bay aus führte uns ein 2,5 stündiger Wandertrack bis zum Cape Reinga – das wohl bekannteste Cape Neuseelands. Es liegt im Far North und ist der (fast) nördlichste Punkt Neuseelands. Von dort ging es dann wieder südlich in Richtung Ahipara. Ein paar Zwischenstops am 90mile Beach waren natürlich auch dabei.
- 12.08.09 – Trounson Kauri – Waipoua Forest
- Ziel war es heute Richtung Waipoua Forest zu fahren um dort morgen den 2t größten Baum zu besichtigen.
- 13.08.09 – Paihia
- heute haben wir einen kleinen Trip durch den Waipoua Forest gemacht. Anschließend sind wir nach einem kleinen Angelstop nach Paihia gefahren um dort zu nächtigen.
Zusammenfassend kann man sagen der Far North Neuseelands ist verdammt ruhig und einsam. Nur vereinzelt findet man ein paar Häuser oder kleine Farmen mit “Vorgärten” so groß wie 1000 Fußballfelder.
Die wenigen “Hauptverkehrsstraßen” sind gesäumt von teils verrückten Briefkästen. – Beispiele hierfür sind Mikrowellen, umgebaute Bierfässer und mit Maori Mustern kunstvoll bemalte Kästen.
Seit dem 14.08.09 sind wir nun wieder in Kerikeri und übernachten bei Michelle. Nächste Woche geht es dann weiter Richtung Bay of Plenty.
Samstag, 8. August 2009
Autoumbau
So, gestern ging es nun an den Umbau des Van’s von FloH und Johann. (meiner wird nächste Woche wahrscheinlich folgen). Hauptaugenmerk lag auf dem völlig zerfallenen Bett des Vorbesitzers.
Mit der freundlichen Unterstützung von Johanns Ersatzmutti Michelle durch Strom und ein paar russischen Werkzeugen ging der Umbau recht gut voran. Das Material gab’s bei Carters – einem neuseeländischen Bau-/Gartenmarkt für wenig Dollar.
Heute geht es trotz trüben Wetters noch weiter in den Norden. Ziel ist das Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands.
Die Tour wird vorerst eine Woche dauern und uns die ca. 200km an der Ostküste und rückzu an der Westküste, dem 90Mile-Beach entlangführen. Übernachten wollen wir zu dritt im Van(auf 160cm bettbreite).Bilder und Berichte folgen selbstverständlich nächstes Wochenende.
Montag, 3. August 2009
Orangewood
Heute war nun vorerst unser letzter arbeitstag bei orangewood – einem packhouse für kiwis, avocados, äpfel und orangen im norden neuseelands, genaugenommen in KeriKeri, einem kleinen städtchen in der bay of islands. Dort haben wir die letzten 2 wochen täglich(auch samstag und sonntag!) von 8.00uhr morgens meist 12h –für 12,5 NZD/h- goldene kiwis sortiert, verpackt und gestapelt. – es waren nicht sonderlich anspruchsvolle aufgaben, jedoch trotzdem recht strapaziös und einseitig. Für den lohn jedoch akzeptabel.
Bei 12h arbeit täglich + einkaufen + essen machen + schlafen blieb leider auch nicht viel zeit die gegend zu erkunden – dies wird nach der kiwi saison jedoch nachgeholt.
Hier unsere arbeit in bildern:
