Sonntag, 29. November 2009

Mt Taranaki

Tja, so schnell vergeht die Zeit. Mittlerweile bin ich mit meiner Tour auf der Südinsel fertig und wieder auf der Nordinsel. Es ist schon komisch wieder “so viel” Zivilisation zu finden…

Heute hab ich eine Wanderung auf den Mout Taranaki, auch bekannt als Mt Egmont, unternommen. Als drittgrößter Vulkan(~2500m) ist er auf jedenfall eine Reise wert. Der straffe 5,5 stündige Aufstieg zum Gipfel führte über jede menge Lavagestein. D.h. 2 Schritte vorwärts, einen zurück rutschen… Die letzten 500 Höhenmeter führten größtenteils über sehr steile Schneefelder. – Aufgrund der zu schlechten Schneebedingungen bin ich trotz Steigeisen nicht bis auf den Gipfel gegangen. Einerseits weil man damit würde man den Glauben der Maori untergraben und andererseits weil es einfach zu Steil und dafür die Mischung aus Schnee und Eis einfach nicht fest genug war… Nach dieser 10 Stündigen Wanderung werde ich meinen Füßen erst einmal einen Tag Pause gönnen.

Sonntag, 22. November 2009

Franz Josef Glacier

Auf meiner Tour entlang der Westküste machte ich einen zweitägigen Zwischenstopp in “Franz Josef”, besuchte FloH und Johann und unternahm eine Tour auf dem gleichnamigen Gletscher. Sehr kommerziell ausgerichtet aber trotzdem eine Reise wert…

Donnerstag, 19. November 2009

Rees-Dart Track

Nach einem Besuch in Queenstown  ging es wieder ab in die Berge. Ziel war diesmal der dreitägige Rees-Dart Track. Kaum Überlaufen, super Wetter und heftiger Sonnenbrand…

Sonntag, 15. November 2009

Arrowtown

Gerade einmal 20km von Queenstown entfernt findet man das kleine Goldgräberstädtchen Arrowtown. Eine 500m lange Straße mit unzähligen Souvenirlädchen und Cafés bildet das Zentrum der charmanten Stadt.

Freitag, 13. November 2009

Milford Track

Seit Monaten geplant – nun endlich durchgeführt.

Der sich über 53,5km erstreckende Milford Track im Herzen des Fjordland Nationalparks zählt zu den weltschönsten Tracks. Verteilt auf 3-4 Tage mit Pass-Überquerung war er sehr angenehm zu wandern.

Wasser: Einen Wasservorrat brauchte man eigentlich nicht mitzuschleppen, lediglich einen Becher. Das Wasser war so klar und rein dass man es ohne abzukochen/filtern trinken konnte.

Schlafen: Geschlafen wurde in den Hüttenbunkern des DOC. Sehr einfach und nur mit dem nötigsten ausgestattet. Kein Licht, Waschbecken mit eiskaltem Gletscherwasser, Toilette, Doppelstockbetten mit harten Matratzen ohne Kopfkissen, Küche mit Holzofen, Tischen und Bänken. Platz fanden bis zu 40 Leute aus den unterschiedlichsten Ländern, jeder mit eigenen interessanten Geschichten und Gewohnheiten...

Sandflys: Das Paradies wäre perfekt wenn da nicht diese kleinen gemeinen Tierchen wären, welche einem mit ihren Stichen den Schlaf rauben und absolut überall sind.

Transport: Der Transport zum und vom Track gelang mittels Boot und Bus.

Musik: Für beste Unterhaltung beim wandern war auch gesorgt. Die tausenden Vögel sangen in den buntesten Klängen.

Wetter: Trotz schlechter Vorhersage war das Wetter super. Unglaublicher weise kaum Regen, dass im regenreichsten Gebiet Neuseelands. Echt glück gehabt würd ich meinen…

Essen: Tja zu essen gab es natürlich nur das Mitgebrachte. Hier eine kleine Auflistung meines Einkaufs: Äpfel, Salat, getrocknetes Obst, dehydrierte Erbsen, dehydrierter Kartoffelbrei,  Toastbrot, Knäckebrot, Nudeln, Tütensuppen, Reis, Marmelade, Salami, Müsliriegel.

Alles für die jeweiligen Tage aufgeteilt und abgepackt war es doch recht abwechslungsreich. Im Nachhinein recht knapp aber ausreichend kalkuliert.

Buchen: Der Track ist so beliebt dass man die Hütten bis zu 4 Monaten vorher buchen muss.

Fazit: Ein recht überlaufener, jedoch keinesfalls überfüllter Track mit unvergesslichen Eindrücken der Ruhe und Frische.

 

Mittwoch, 4. November 2009

Kepler Track

Seit ein paar Tagen bin ich zu Fuß im Fjordland unterwegs. Erster großer Track sollte der Kepler sein.

Nach dem Unwetter der ersten Nacht wurde der Track leider hinsichtlich Lawinengefahr Gesperrt. Somit konnte ich die Tour nicht fortsetzten und musste umkehren.

Hier dennoch ein paar Bilder vom ersten Tag und der “Luxmore Cave”: