Seit Monaten geplant – nun endlich durchgeführt.
Der sich über 53,5km erstreckende Milford Track im Herzen des Fjordland Nationalparks zählt zu den weltschönsten Tracks. Verteilt auf 3-4 Tage mit Pass-Überquerung war er sehr angenehm zu wandern.
Wasser: Einen Wasservorrat brauchte man eigentlich nicht mitzuschleppen, lediglich einen Becher. Das Wasser war so klar und rein dass man es ohne abzukochen/filtern trinken konnte.
Schlafen: Geschlafen wurde in den Hüttenbunkern des DOC. Sehr einfach und nur mit dem nötigsten ausgestattet. Kein Licht, Waschbecken mit eiskaltem Gletscherwasser, Toilette, Doppelstockbetten mit harten Matratzen ohne Kopfkissen, Küche mit Holzofen, Tischen und Bänken. Platz fanden bis zu 40 Leute aus den unterschiedlichsten Ländern, jeder mit eigenen interessanten Geschichten und Gewohnheiten...
Sandflys: Das Paradies wäre perfekt wenn da nicht diese kleinen gemeinen Tierchen wären, welche einem mit ihren Stichen den Schlaf rauben und absolut überall sind.
Transport: Der Transport zum und vom Track gelang mittels Boot und Bus.
Musik: Für beste Unterhaltung beim wandern war auch gesorgt. Die tausenden Vögel sangen in den buntesten Klängen.
Wetter: Trotz schlechter Vorhersage war das Wetter super. Unglaublicher weise kaum Regen, dass im regenreichsten Gebiet Neuseelands. Echt glück gehabt würd ich meinen…
Essen: Tja zu essen gab es natürlich nur das Mitgebrachte. Hier eine kleine Auflistung meines Einkaufs: Äpfel, Salat, getrocknetes Obst, dehydrierte Erbsen, dehydrierter Kartoffelbrei, Toastbrot, Knäckebrot, Nudeln, Tütensuppen, Reis, Marmelade, Salami, Müsliriegel.
Alles für die jeweiligen Tage aufgeteilt und abgepackt war es doch recht abwechslungsreich. Im Nachhinein recht knapp aber ausreichend kalkuliert.
Buchen: Der Track ist so beliebt dass man die Hütten bis zu 4 Monaten vorher buchen muss.
Fazit: Ein recht überlaufener, jedoch keinesfalls überfüllter Track mit unvergesslichen Eindrücken der Ruhe und Frische.